Werkstattgespräche 2019 – Wir leben hier

Werkstattgespräche 2019 – Wir leben hier

16. März 2019 um 20 Uhr

Migration Audio Archiv und Das Mülheimer HEIMATMINISTERIUM präsentiert:

 

Werkstattgespräche 2019 – Wir leben hier 

 

Ab Mitte der 1950er erlebte auch Köln-Mülheim einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Das „Wirtschaftswunder" brauchte junge, kräftige Arbeiter*innen. 

So unterzeichnete die noch junge Bundesrepublik diverse Anwerbeabkommen: 1955 mit Italien, 1960 mit Spanien, 1961 mit der Türkei, mit Marokko, Portugal und weiteren Ländern. Die Menschen arbeiteten in den Fabriken am Mülheimer Hafen, bei KHD, Felten & Guilleaume oder in kleineren Manufakturen. 

 

Mit der Wirtschaftskrise und dem Niedergang der Industrie verloren viele ihre Jobs. Sie machten sich selbständig, betrieben Handel, öffneten Restaurants, Moscheen, Hochzeitssäle, Sportclubs, aber blieben in ihrem Viertel.

Es entstand ein urbanes Einwanderer-Quartier, wie es in fast allen Metropolen Europas zu finden ist. Stadtviertel, die nur dann entstehen, wenn Entindustrialisierung, Arbeitsmigration, billiger Wohnraum und arme Bevölkerungsschichten zusammen treffen. 

 

In den „Werkstattgesprächen“ im Kulturbunker spricht Sefa Inci Suvak mit diesen Mülheimer*innen (Namen werden nachgereicht) über das Leben in den ersten Jahren der Migration – Arbeit, Nachbarschaft, Solidarität oder Heimatgefühl in ihrem Viertel. 

 

Wie haben sie in Mülheim gelebt? 

Wie haben Sie ihr Viertel gestaltet?

 

Am 16. März 2019 um 20 Uhr im Kulturbunker Köln-Müllheim

EINTRITT FREI

Migration Audio Archiv. www.migration-audio-archiv.de
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