Das Konzept (Kurzform)

DAS WAPPEN DES MÜLHEIMIN LEHNT SICH AN DAS MÜLHEIMER WAPPEN MIT SCHIFFER UND BERGISCHEM  LÖWEN AN.

Aus dem Kulturbunker Mülheim wird das MülHeiMin. Mit eigenem Logo, Banner und Internetauftritt. Drei Jahre lang wird das MülHeiMin Anlaufpunkt und Impulsgeber im Viertel für alle Themen zu Heimat.

 

Mülheim ist vielfältig, laut und in Bewegung. Genau wie die Menschen, die hier leben.

Dieser Vielfalt möchte das Kulturzentrum Kulturbunker Köln-Mülheim e.V. Rechnung tragen und hat 2018 das „Mülheimer Heimatministerium – Zentrum für Heimat, Gemeinschaft und Kulturen“ (MülHeiMin) gegründet.

Was bedeutet Heimat? Wo ist Heimat? Und wer hat das Recht diese zu definieren? Auch Mülheim hat nun ein Heimatministerium und wagt einen Versuch. In unserer Programmreihe MülHeiMin haben wir uns mit diesem Begriff kritisch auseinandergesetzt und den diversen Heimaten und Gemeinschaften, die sich in Mülheim und Köln zu Hause fühlen, eine Plattform geboten.

 

So schnell ging die Zeit vorbei, so vieles ist passiert. Vor drei Jahren ging es auf große Fahrt und das MülHeiMin hat in einer vielfältigen Programmreihe die diversen Heimaten der Mülheimer*innen kennengelernt und die Menschen im Stadtteil Mülheim eingeladen Heimat neu zu gestalten.

 

 

Von Ausstellungen zur Migrationsgeschichte und virtuellen Visionen Mülheims, von gemeinsamen Kochabenden, Bastelaktionen und Karnevalsfeiern, von Konzerten, Filmscreenings und Lesungen bis hin zu Schreibwerkstätten, Werkstattgesprächen und Audiowalks– das Programm war bunt und vielfältig – wie Mülheim, unser Stadtteil. Ein Programm, dass erst durch die Mülheimer*innen und unsere zahlreichen Kooperationspartner*innen lebendig geworden ist.

 

Im Rahmen der Konzeptförderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen war und ist geplant in einer diversen Programmreihe den Kulturbunker Köln-Mülheim e.V. für drei Jahre in das „Mülheimer Heimatministerium“ (MülHeiMin) zu verwandeln.

 

Das Programm wurde anhand gesellschaftlicher Themen und Identitätsfragen kuratiert und das interkulturelle Profil des Kulturbunkers geschärft. 

Heimatgeschichten, Heimat jetzt, Heimat los! 

 

 

Den Schwerpunkt des ersten Jahres bildete die junge deutsche Geschichte um den „Gastarbeiter“ und die Arbeitsmigration in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im zweiten Jahr widmeten wir uns dem gegenwärtigen Heimatbild. Ziel war und ist es, Gemeinsamkeiten zu finden und Unterschiede zu pflegen. Im dritten Jahr entwickeln wir aus den aktuellen Diskussionen um Heimat ein Zukunftsmodell. Wie wird aus dem Stadtteil Heimat? 

 

Auch wenn die Programmreihe 2021 endet, wollen wir mit den Menschen im Stadtteil den Begriff Heimat mit Leben füllen. Für die, die da sind. Für die, die noch kommen.

 

Das MülHeiMin lädt weiterhin alle Mülheimer*innen ein, gemeinsam einen Raum für kritischen und kreativen Austausch, Miteinander, Toleranz und Empowerment zu gestalten.